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Geburtstag

Ja, wieder einmal ein Jahr älter...andere wünschen sich nichts mehr als das, ganz im Gegensatz zu mir. Ich weiss nicht, ob es anderen auch so ergeht, aber jedes mal an meinem Geburtstag wünsch ich mir umso mehr meine Kindheit, aus der ich noch nichtmal richtig draußen bin (vor allem, wenn man sich mein Verhalten manchmal so anschaut), zurück.
Ich weiss nicht, woran es liegt, aber an Geburtstagen fühl ich mich immer noch einsamer, als sonst, obwohl so viele liebe Menschen an mich denken, was mir wirklich viel bedeutet. Trotzdem ist es am Ende immer das selbe...ich sitze alleine vor dem PC und frag mich, worin der Sinn des Lebens liegt und, ob ich ihn jemals finden werde. Das klingt jetzt alles so theatralisch, aber irgendwie ist mir jetzt genau danach. Mit meinem Schatz zu telefonieren hat mir so gut getan und mich gleichzeitig so verletzt, weil er heute nicht bei mir sein kann und ich ihn doch so vermisse, obwohl ich ihn erst gestern mittag zum Bahnhof gebracht habe. Ich kann und will ihm dafür keinen Vorwurf machen, das bringt so eine Fernbeziehung eben so mit sich. Dennoch schmerzt mich das natürlich an meinem Geburtstag umso mehr, obwohl ich mir immer wieder einrede, dass es doch ein Tag wie jeder andere ist.
Die Jahre ziehen seit einiger Zeit so schnell vorbei und ich verbringe die meiste Zeit auf meinem dicken Hintern, der dadurch nicht gerade schlanker wird und ich frage mich, ob ich nicht irgendwas in meinem Leben verpasst habe. Ich hab immer die anderen beneidet, die wussten, wie man sich amüsiert und die Spaß an ihrem Leben haben. Ich hingegen hab lieber allein vor mich hinvegitiert.
Das Wetter tut zu meiner momentan Stimmung noch sein Übriges und ich fühle mich heute noch hässlicher und noch fetter als sonst, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich verheulte Augen habe und mir in einem Modegeschäft meine normale Größe nicht gepasst habe...ok, jedes Geschäft hat seine eigenen Maße, stellt man ja immer wieder fest. Trotzdem hat mir das einen weiteren Stoß vergeben.
Noch dazu waren heute nur meine Großeltern, meine Mama und ein Nachbar zum Kaffee da. Nichtmal mein papa konnte kommen, weil er arbeiten muss. Heute abend wird es dann fast das gleiche Bild sein, wenn ich mit meiner Mama und der Tina (sehr nette Nachbarstochter) Essen gehen werde. Ich liebe es meine Ruhe zu haben, das will ich gar nicht bestreiten. Aber an meinem "Ehrentag" möchte ich auch einmal im Mittelpunkt stehen und ich möchte Freunde um mich haben und meinen Schatz, den ich nichtmal an diesem Wochenende sehen werde (ich liebe und vermisse dich so sehr!). Mich interessieren die Geschenke nicht, ich brauche wirklich keine. Ich möchte nur einen schönen Tag mit meiner Familie und Freunden verbringen, aber nichtmal das bringe ich zustande.
Ich wesis nicht, was mit mir los ist und ich weiss nichtmal, warum ich das hier aufschreibe. Aber gerade hab ich das Gefühl von niemandem geliebt zu werden, auch wenn ich weiss, dass dem nicht so ist. Denn es haben wirklich viele nette Menschen heute schon an mich gedacht und dafür will ich mich bedanken! Es ist nur so, dass nette Worte menschliche Nähe nicht wirklich ersetzen können.
Mein Schatz hat bestimmt Recht, wenn er sagt ich solle heute noch etwas mit meinen Freunden unternehmen, aber einige müssen heute oder morgen früh wieder arbeiten, andere sind in den Ferien oder haben einfach keine Zeit oder Lust.
Hinzu kommt noch, dass mir Rodney (Hase) große Sorgen macht. Er frisst kaum etwas und wird immer dünner. Ich würde es nicht ertragen jetzt auch noch jemanden (ja, ich habe bewusst JEMANDEN geschrieben) zu verlieren.
Normalerweise hätte ich heute mittag mein neues Tattoo bekommen, aber der Tattootyp war schon ausgebucht und nur durch Glück hab ich einen Termin am 3.8. erwischt. Das ist nicht so tragisch, aber schon da hätte ich merken sollen, dass mein Geburtstag so wird, wie alle anderen seit ich 11 oder 12 bin.
Ich bin momentan verzweifelt auf der Suche nach einer guten Idee, was ich heute noch unternehmen könnte oder zumindest am Wochenende, aber mir fällt absolut nichts ein.
So, ich denke nun hab ich diejenigen, die es sich angetan haben diese Worte ganz und aufmerksam durchzulesen genug gequält und möchte mit einem Gedicht enden, das meiner momentanen Stimmung entspricht:


Umbruch der Zeiten
hohe Gewalten
preschen auf mich ein
lasst mich doch sein

ihr hohen Götter
sendet Gewitter
an meinem Tag
im kühlen Grab

alles vorbei
mir selbst nicht treu
auf ewig Kind
bedrückt gesinnt

lachen und weinen
qualvoll vereinen
schön und hässlich
alles bleibt grässlich

kann mich nicht sehn
ohne zu flehn
die Zeit anzuhalten
den Tod zu verwalten

Sekunden zu Stunden
offene Wunden
Stunden zu Tage
die Zukunft bleibt wage

deprimiert und traurig
die Stimmung ist schaurig
denn in mir drin
verweilt kein Sinn

ohne Gefühle
trotz der Kühle
fast schon erfroren
fast schon verloren

ohne Sinn
irr ich dahin
an diesem Tag
den ich nicht ertrag

ein Tag wie jeder
und dennoch verschieden
wo bist du geblieben
du schöne Zeit?
24.7.07 16:22
 


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